Zitate Friedrich des Großen

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Friedrich der Große wurde nicht umsonst als „Philosoph von Sanssouci“ bezeichnet. Seine Tafelrunde, bei der er und seine engsten Vertrauten stundenlang philosophierten, wurde über die Grenzen Preußens bekannt. Natürlich findet man in vielen Büchern noch immer viele Zitate von Friedrich dem Großen, ob sie nun von der Tafelrunde stammen oder nicht. Wir wollen nun hier einige Zitate von Friedrich II. sammeln und an dieser Stelle veröffentlichen. Die Liste der Zitate soll in Zukunft immer wieder erweitert werden. Derzeit besteht die Liste aus 33 Friedrich der Große Zitate (Stand 08.09.2011):

„Ich will der erste Diener meines Staates sein.“
„Dankbarkeit gegen sein Volk ist die erste Tugend eines Monarchen.“
„Der Aberglaube ist ein Kind der Furcht, der Schwachheit und der Unwissenheit.“
„Der Beamte und der Philosoph beziehen ihre Stärke aus der Sachfremdheit.“
„Der schönste Tag im Leben ist der, an dem man es verläßt.“
„Die Fürsten finden ihre Mäßigung auf dem Grunde ihres Beutels.“
„Die große Kunst besteht nur darin, die Summen zu erheben, ohne die Staatsbürger zu bedrücken.“
„Die Klugheit ist sehr geeignet zu bewahren, was man besitzt, doch allein die Kühnheit versteht zu erwerben.“
„Ein Augenblick des Glücks wiegt Jahrtausende des Nachruhms auf.“
„Ein unterrichtetes Volk lässt sich leicht regieren.“
„Eine Krone ist lediglich ein Hut, in den es hineinregnet.“
„Eine Regierung muss sparsam sein, weil das Geld, das sie erhält, aus dem Blut und Schweiß ihres Volkes stammt. Es ist gerecht, dass jeder einzelne dazu beiträgt, die Ausgaben des Staates tragen zu helfen. Aber es ist nicht gerecht, dass er die Hälfte seines jährlichen Einkommens mit dem Staate teilen muss.“
„Erfahrungen nützen gar nichts, wenn man keine Lehren daraus zieht.“
„Es geht gut, der Berg ist überschritten!“
„Es gibt Vorsichtskriege, die Fürsten aus weisen Gründen unternehmen; sie sind in Wahrheit offensiv, doch sind sie nicht weniger gerecht.“
„Es heißt, dass wir Könige auf Erden die Ebenbilder Gottes seien. Ich habe mich daraufhin im Spiegel betrachtet. Sehr schmeichelhaft für den lieben Gott ist das nicht.“
„Gewißheit erlangt man nicht vom Hörensagen.“
„Hunde haben alle guten Eigenschaften des Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen.“
„Ihr verfluchten Kerls, wollt ihr denn ewig leben?“
„In den Gerichtshöfen sollen die Gesetze sprechen
und der Herrscher schweigen.“
„In meinem Staate kann jeder nach seiner Facon selig werden.“
„Je mehr man altert, desto mehr überzeugt man sich, dass seine heilige Majestät der Zufall gut drei Viertel der Geschäfte dieses miserablen Universums besorgt.“
„Jedem das Seine!“
„Kein Mensch taugt ohne Freude.“
„Kenntnisse kann jedermann haben, aber die Kunst zu denken ist das seltenste Geschenk der Natur.“
„Nichtstun ist halber Tod. Das Leben äußert sich nur in der Tätigkeit.“
„Ohne Nachschub ist keine Armee tapfer.“
„Seine Pflicht erkennen und tun, das ist die Hauptsache.“
„Sollten Sie dabei sein, wenn ich sterbe, so werden Sie sehen, daß ich ruhig dahinscheide; denn ich glaube, daß nach dem Tode alles zu Ende ist.“
„Wäre nur eine Religion in der Welt, so würde sie stolz und zügellos despotisch sein.“
„Wenige Menschen denken, und doch wollen alle entscheiden.“
„Wenn die Vernunft ihre Stimme häufig gegen den Fanatismus erhebt, dann kann sie die künftige Generation vielleicht toleranter machen, als die gegenwärtige ist. Und damit wäre schon viel gewonnen.“
„Wer seine Absichten zu früh enthüllt, bringt sie zum Scheitern. Denn er gibt seinen Feinden und Neidern zu Gegenmaßnahmen Zeit. Wer Schweigen kann, der kann zu schönen Eroberungen gelangen.“
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